Landkarten
Landkarten sind besonders wichtig wenn man sich ein Bild über das Lebensumfeld seiner Vorfahren verschaffen will
Zum Durchsuchen der folgenden Seiten drücken Sie bitte STRG+F.
Alle online einsehbaren Karten haben im Allgemeinen eine Auflösung von 72-100dpi, die meisten Originalscans meiner Karten haben eine höhere Auflösung, und können per CD-ROM zugesendet werden.
![]()
Schwerpunkte der Sammlung sind Schlesien, Galizien, Österreich, Deutschland und Polen, die älteste Karte stammt aus dem Jahr 1561, die jüngste ist von 1944.
[historische Landkarten Österreich gratis downloaden ]
[historische Landkarten Böhmen gratis downloaden]
[historische Landkarten Mähren gratis downloaden]
[historische Landkarten Schlesien gratis downloaden]
[historische Landkarten Galizien gratis downloaden]
[historische Landkarten Polen gratis downloaden]
[historische Landkarten Europa gratis downloaden]
Die historische Entwicklung der Landkarte
Etwa 600 Jahre vor Christus Geburt sind die ersten Landkarten aus China datiert, wahrscheinlich waren Sie auch schon in viel früherer Zeit in Gebrauch.
Die Landkarten waren auf Seide gemalt.
Die ältesten bekannten europäischen Landkarten der Welt wurden von dem Griechen Anaximander gezeichnet, dies war ebenfalls im 6. Jahrhundert vor Christus.
Erst 200 Jahre vor Christus Geburt schuf ein weiterer Grieche eine Landkarte die England, Indien und Nordafrika zeigte. Sein Name war Eratosthenes
Erst 150 Jahre nach Christi Geburt sind die nächsten bedeutenden Landkarten dokumentiert. Erstellt hat Sie der Alexandriner Claudius Ptolemäus.
Dabei benutzte er als erster die konische Projektion der gekrümmten Erdoberfläche in die Ebene. Nach dem Brand der Bibliothek von Alexandria waren sein Landkarten lange zeit verschollen, ein paar Stücke wurden im 15. Jahrhundert wiederentdeckt, und nachgedruckt.
Durch die konische Projektion waren seine Landkarten sehr genau. Inhaltlich beschäftigte sich Ptolemäus mit dem nahen Osten, Europa, Nordafrika, und den an diese Länder grenzenden Meeren.
Im Mittelalter wurden in Europa weniger Landkarten hergestellt, ganz gegensätzlich entwickelte sich die Situation im nachen Osten – Arabische Seemänner (z.B. Al Idrisi im Jahre 1154) erstellten sehr genau Seekarten, die Sie für Ihre Handelsreisen nutzten.
Ein Aufschwung kam mit der Aufklärung in der Renaissance ab dem 15. Jahrhundert.
In dieser Zeit wurden auch wieder die Handelswege ausgebaut, und mit der Verbesserung der Drucktechnik (die Buchdruckkunst wurde im Jahre 1450 erfunden) , kam es zu einem jähen Anstieg in der Produktion von Landkarten. Gleichzeitig wurde die Meß- und Darstellungsmethodik deutlich verbessert, d.h. die Genauigkeit der Landkarten stieg ebenfalls an.
Im Jahre 1497 wurde Amerika entdeckt, 10 Jahre später veröffentlichte der Deutsche Kartograph Martin Waldseemüller seine Weltlandkarte, die 12 Blätter hatte, und als damals modernstes Werk bereits den neuen Kontinent berücksichtigte.
Erstmalig Breitenwirkung hatter der Kartograph Abraham Ortelius, aus Antwerpen, der im Jahre 1570 seinen Weltatlas (Theatrum Orbis Terrarum) zeichnete und in 36 Auflagen in 7 Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Latein und Spanisch) für damalige Verhältnisse international verkaufte.
Damals war es noch üblich einzelne Kartenblätter in Kartensammlungen zu binden (Atlanten) und so zu verkaufen – einzelne Kartenblätter gab es damals noch nicht, die wurden erst in späterer Zeit (meist zu Sammelzwecken) erstellt.


